4Synth: Von Molekülen zu Märkten: Wie feinorganische Synthese echten Mehrwert schafft
Was entsteht, wenn ein Cluster der Exzellenz für Synthese die richtigen Köpfe, Technologien und Ideen zusammenbringt?
„Es geht nicht nur um neue Impulse – hier wird aus Ideen ganz konkret Mehrwert geschaffen.“
Beim diesjährigen 4Synth Netzwerktreffen (März 2026) kamen über 30 Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna zusammen. Unser besonderer Dank gilt dem Gastgeber für die inspirierende, offene und zugleich professionelle Atmosphäre.
Die Inhalte spiegelten die gesamte Bandbreite moderner (bio)chemischer Synthese wider – von KI-gestützter Prozessentwicklung über Downstream Processing bis hin zu aktuellen Fördermöglichkeiten für industrielle F&E.
Doch der eigentliche Mehrwert dieses Netzwerks liegt in seiner besonderen Stärke: gelebte Zusammenarbeit.
Bereits 2006 wurde das Cluster 4Synth (ehemals 4chiral) in Bitterfeld-Wolfen gegründet – im Herzen des mitteldeutschen Chemiedreiecks. Aus zunächst sieben KMU ist heute ein leistungsfähiges Netzwerk gewachsen, bestehend aus:
- 30 Unternehmen
- rund 10 Forschungspartnern aus Instituten und Universitäten
Alle verbunden durch ein gemeinsames Verständnis:
„(bio)chemische Synthese – Wertschöpfung durch Transformation von Materie“
Heute deckt dieses Ökosystem nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der feinorganischen Synthese (Fine Organic Synthesis) ab – von der ersten Idee bis zur Produktion im industriellen Maßstab:
- Beratung und computergestützte Modellierung
- Enzymtechnologien und Prozessentwicklung
- GMP- sowie Tonnenmaßstab-Produktion
Als unabhängige, häufig inhabergeführte Unternehmen vereint die Partner nicht nur ihre fachliche Expertise, sondern auch eine gemeinsame Kultur: flexibel, lösungsorientiert und konsequent kundenfokussiert. Gemeinsam lassen sich so nahezu alle Anforderungen im Bereich (bio)chemische Synthese effizient adressieren.
Repräsentiert wird das Netzwerk durch:
• ChiroBlock, vertreten durch Dr. Oliver Seidelmann, als Netzwerksprecher und Experte für chemische Auftragssynthese
• den Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, vertreten durch Max Fuhr, als Co-Sprecher und bedeutender Industriestandort
Neben den Fachvorträgen standen insbesondere der persönliche Austausch, bilaterale Gespräche und neue Kooperationen im Mittelpunkt – genau das, was dieses Netzwerk so wertvoll macht.
Mit Blick nach vorn:
2027 feiert das Netzwerk sein 25-jähriges Jubiläum – ein beeindruckender Beleg für nachhaltige Zusammenarbeit und Innovationskraft.
„Wir freuen uns auf das nächste Treffen in Gera und den weiteren gemeinsamen Weg.“
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